Neu: Buch-Download “Modern Buddhism”

….kaum zu glauben aber wahr – Geshe-la, spiritueller Meister und Autor von 22 buddhistischen Werken, macht sein neues Werk “Modern Buddhism” KOSTENLOS für alle zugänglich! Ich habe das Buch als “richtiges”;-) Buch zum Blättern und finde es genial wie Geshe Kelsang es schafft, alles Wichtige in dieses eine Buch zu packen.

Warum gibt Geshe-la dieses Buch kostenlos in die Welt?

Er sagt:

I pray that everyone who reads this book may experience deep inner peace, or peace of mind, and accomplish the real meaning of human life. I particularly would like to encourage everyone to read specifically the chapter “Training in Ultimate Bodhichitta.” Through carefully reading and contemplating this chapter again and again with a positive mind, you will gain very profound knowledge, or wisdom, which will bring great meaning to your life.

Worum geht es? In welchem Format ist das Buch erhältlich? Dies und weitere Infos hier:

emodernbuddhism.com

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Ein ganz normaler Mittwoch Abend im April

oder:

Den Geist mit positiver Energie durchtränken

(Zitat: Kelsang Ananda am 30.April 2011)

Doch wie funktioniert das? Indem man sich zum sog. Allgemeinen Programm der Kadampa Tradition aufmacht, das wöchentlich dienstags oder mittwochs in verschiedenen Stadtteilen Berlins für 1,5 Std. stattfindet. Hier kann wirklich JEDE(R) kommen – ob erfahren oder nicht – Hauptsache Interesse etwas zu lernen, nachzufragen und mit uns anderen Teilnehmern einen Tee zu trinken und Kekse zu essen.

Als unser Lehrer im Prenzlberg, Heiko, zum ersten Mal reinschneite, wollte er nie wieder gehen. Zitat: ” Hier gibt es Tee und Kekse, hier bleibe ich.”;-)

Aber STOPP – Tee und Kekse sind das Rahmenprogramm vor- und nach der Veranstaltung. Der Ablauf ist meist 1. Enstspannungmeditation (meist Konzentration auf den Atem) 2. Vortrag von Heiko zum jeweiligen Thema  3. eine vertiefende Meditation über das vorgetragene Thema um es zu verinnerlichen 4. Diskussion & Fragen stellen verbunden mit Tee und Keksen…

An diesem besagten April-Mittwoch war das Thema “Was ist Meditation” und Heiko erklärte anschaulich wie gut es tut wenn wir unseren Geist von den alltäglichen Problemen und Gedanken ablenken und uns auf ein tugendhaftes Meditationsobjekt wie Mitgefühl oder Liebe konzentrieren. Nach und nach werden wir inneren Frieden erlangen und anderen Menschen positiver begegnen…

Allgemeines Programm – mittwochs 19:30 Prenzlauer Berg

Klaro geht das nicht von heute auf morgen aber ich verspreche euch, aus eigener Erfahrung, jeden Tag 15 Minuten (und immer ein bisschen mehr – viell. sogar 30 Minuten) und das mal ein paar Monate lang. Da möchte man gar nicht mehr aufhören weil sich die positiven Effekte zeigen: weniger Ungeduld, mehr Ausgeglichenheit, mehr Distanz zu Problemen, mehr Freude im Kleinen, sich anderen Menschen näher fühlen….

Natürlich ist auch nicht jeder Tag gleich und wir sind nicht jeden Tag gleich motiviert. Manchmal ist mein Geist so voller Gedanken, dass ich mich nur einzelne Sekunden auf mein Meditationsobjekt fokussieren kann und ständig eigentlich nur am neu kontemplieren (analysieren) bin und gar nicht so wirklich dazu komme, das Objekt zu halten. Aber auch diese Tage gehen vorbei und werden vor allem weniger…und die positiven Auswirkungen auf mich, und ich hoffe doch mal auch auf mein Umfeld,;-) sind spürbar…

In diesem Sinn:

Give Dharma a chance!

(Zitat von Kelsang Ananda am 17.April 2011 während des III.Kommentar zur Avalokiteshvara Ermächtigung)

Mehr Infos zu den Inhalten des Allgemeinen Programm hier:

Veröffentlicht unter AP/GP | Hinterlasse einen Kommentar

Wie wirklich ist die Wirklichkeit…


…so hiess uns die Zentrumslehrerin aus Oberhausen, Kelsang Lochog, für einen Wochenendkurs im KMC Sommerswalde willkommen.

Was erwartete mich und ca. 10 andere Teilnehmer? Leerheit.

Leichter gesagt als verstanden. Leichter verstanden als verinnerlicht. Neben mir und anderen länger Praktizierenden, waren auch so einige neue Gesichter von diesem Thema angelockt worden. Beschrieben war der Inhalt des 2-täigen Retreats mit Einführung am Freitag Abend folgendermassen:

Leerheit ist nicht “nichts”, sondern die wahre Natur der Phänomene.
Endgültige Wahrheit, Leerheit und endgültige Natur der Phänomene sind dasselbe.

Es sollte uns klar sein, dass alle unsere Probleme entstehen, weil wir die endgültige Wahrheit nicht realisieren. Der Grund, weshalb wir im Gefängnis Samsaras [ununterbrochene Wiedergeburt ohne Freiheit und Kontrolle oder als die Anhäufungen eines Wesens, das eine solche Wiedergeburt erlangt hat. - Anm. ] bleiben, ist der, dass wir aufgrund unserer Verblendungen weiterhin verunreinigte Handlungen ausführen. Alle unsere Verblendungen sind auf die Unwissenheit des Festhaltens am Selbst zurückzuführen.

Die Unwissenheit des Festhaltens am Selbst ist der Ursprung unserer gesamten Negativität und unserer Probleme, und der einzige Weg, sie zu beseitigen, ist, Leerheit zu realisieren. Leerheit ist nicht einfach zu verstehen: es ist jedoch äußerst wichtig, dass wir uns darum bemühen. Letzen Endes werden unsere Anstrengungen durch die dauerhafte Beendigung von allen Leiden und die immerwährende Glückseligkeit der vollen Erleuchtung belohnt werden.

Der Zweck, Leerheit zu verstehen und über sie zu meditieren, ist, unseren Geist von falschen Vorstellungen und fehlerhaften Erscheinungen zu befreien, damit wir ein vollkommen reines oder erleuchtetes Wesen werden.

In diesem Zusammenhang bezieht sich “falsche Vorstellung” auf den Geist der Unwissenheit des Festhaltens am Selbst, einen begrifflichen Geist, der Objekte als wahrhaft existierend festhält. “Fehlerhafte Erscheinung” bezieht sich auf die Erscheinung von wahrhaft existierenden Objekten. Falsche Vorstellungen sind Behinderungen zur Befreiung und fehlerhafte Erscheinungen sind Behinderungen zur Allwissenheit. Nur ein Buddha hat beide Behinderungen aufgegeben. …

Der Hauptzweck der Meditation über Leerheit besteht darin, beide Arten des Festhaltens am Selbst zu verringern und schließlich zu beseitigen. Das Festhalten am Selbst ist die Quelle all unserer Probleme; das Ausmass unseres Leidens ist direkt proportional zur Intensität unseres Festhalten am Selbst.

Ist zum Beispiel unser Festhalten am Selbst sehr stark ausgeprägt, dann fühlen wir einen intensiven geistigen Schmerz, wenn andere uns necken, selbst wenn es freundschaftlich gemeint ist. Wenn hingegen unser Festhalten am Selbst schwach ist, lachen wir einfach mit. Haben wir einmal unser Festhalten am Selbst zerstört, dann verschwinden all unsere Probleme von allein. Die Meditation über Leerheit ist sehr hilfreich, um Kummer und Sorgen, und sei es nur vorübergehend, zu überwinden.

(Quelle: http://kadampa.org/de/reference/endgueltige-wahrheit-leerheit/ vom 08.05.2011)

Erst einmal scheint das Ganze ziemlich schwer greifbar. Wie jetzt – alles ist nicht nichts jedoch leer von inhärenter Existenz? Was heisst das genau?!?! – aus allen Augen blitzen Fragezeichen auf.

Je mehr man sich jedoch damit beschäftigt, tiiiiief nachdenkt, meditiert und im täglichen Leben versucht anzuwenden, desto näher kommt man der Erkenntnis. Anfangen kann man damit den eigenen Körper zu betrachten. Wie existierter dieser Körper und vor allem? WAS genau ist der Körper??Ehrlich gesagt hatte ich mir vor Buddhismus, vor Kadampa so eine Frage noch nie gestellt, du etwa?!

Siddharte Gautama alias Buddha Shakyamuni hat es vor ewig vielen Jahren. Seht, was in ihm vorging. Er liefert uns ein gutes Beispiel, wie ich finde…

http://www.leerheit.de/

Aber genau das ist der Punkt. Was genau macht den Körper denn aus? Zeige ich auf meinen Arm, so ist es der Arm, aber nicht der Körper – zeige ich auf den Kopf, so ist es der Kopf, jedoch nicht der Körper.  Ebenso – suche ich mit Weisheit weiter so entdecke ich sogar, dass der Kopf nichtmal der Kopf ist – denn eigentlich ist er Auge, Ohr, Lippen…und die sind jeweils wiederum nicht….

…und so kommt eines zum anderen. Und damit nicht genug. Eine 2. – noch verwirrendere Stufe wäre nun: WAS und vor allem WO genau ist denn das ICH?!….ich mache mich auf die Suchen und sage euch Bescheid wenn ich angekommen bin…;-)

Derzeitiger stand – noch IMMMER!! – kein ICH gefunden in MIR (…nebenbei gefragt und was ist das MIR dann….tssssss….mir scheint ich habe noch seeehr viel zu lernen und zu verinnerlichen…

Nur ein kleiner Tip, den auch mein Lehrer Ananda, immer wieder gern gibt: Da wir von einem 24 Std Tag nur wenige Stunden (oder auch Minuten) meditieren – hat die sogenannten MEDITATIONSPAUSE eindeutig die meiste Zeit von uns. Das bedeutet – alles, was das LEBEN ist – also arbeiten, schwatzen, einkaufen, auf der Toilette sitzen…sind die wertvollsten Minuten und Stunden des Tages, wo wir die in der Meditation gesetzten Samen erblühen lassen. Also ab auf die Toilette – da hatten schon ganz andere Menschen die tollsten Erkenntnisse!

Hier noch so einige Schnappschüsse vom Wochenendkurs:

http://www.meditation-oberhausen.de/fotogalerie/kmcd-kurs-2011/index.htm

Veröffentlicht unter Retreat | Hinterlasse einen Kommentar

Buddhisten-Party;-)

Es wurde auch mal wieder Zeit, dass sich Ordnierte, Laien, Interessierte und alle anderen Lebewesen aus Deutschland zu einem wunderschönen Wochende im Meditationszentrum in Sommerswalde trafen. Dies nicht etwa mit Bierdosen und Bratwurst – aber ähnlich mit einer wild zusammengwürfelten Küchencrew Freiwilliger, die MeisterInnen der Improvisation – wieder allerhand köstliche vegetarische Küche zwischen 3 Etagen pendelnd – mit einfachster Aussattung hervorzauberten.

Anlass war die jährliche Deutsche Dharmafeier, die jedermann offen steht. Das Programm bot eine 3-tägige Veranstaltung mit Meditationen und buddhistischen Unterweisungen der Kadampa Tradition sowie einer Ermächtigung des Buddha des Mitgefühl.

(siehe auch Artikel “Ein Besuch im Tathagata Zentrum in Wien” http://erleuchtungspraktikant.wordpress.com/2011/02/27/ein-besuch-im-tathagata-zentrum-in-wien/)

Zentrumslehrer Ananda verdeutlichte in der Einführung zum Thema am Freitag Abend wie wichtig es ist sich zu ermahnen alle seine Probleme zu vergessen da wir den Dharma (Buddhas Lehren) sonst nicht nutzen können.

Um Mitgefühl entwickeln und nutzen zu können ist ein Verständnis wie Mitgefühl in unserem Geist wirkt unerlässlich. Mitgefühl führt uns von dem Fokus, der auf das eigene Ich gerichtet ist hin zur Wertschätzung anderer. Dadurch passiert etwas Unglaubliches – unsere Probleme hören auf zu existieren – denn wir wissen selbst: Je weiter ich mich vom meinen Problemen wegbewege – desto kleiner werden sie.  Die Entwicklung von Mitgefühl bringt ebenso mit sich, das ich mich in andere hineinversetze und plötzlich sehe “Hey, die haben die gleichen Probleme wie ich – wir sind uns näher als ich dachte.” Wenn mir jemand nah ist, dann folgt daraus, dass ich ihm helfen möchte seine Probleme zu lösen. Und schon bin ich bereits auf dem Weg zur Erleuchtung…:-)

Doch sicher gehört die Entwicklung von Vertrauen in die 3 Juwelen – Buddha, Dharma und Sangha unablässig dazu denn wie Ananda sagt:

Es ist nicht leicht davon loszukommen, dass sich die Welt um mich zu drehen hat.

allerhand Eindrücke hier:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Was ist Meditation?

…”aufgeschnappt” im Grundlagenprogramm im März 2011 an einem Samstag irgendwann zwischen 16 und 21 Uhr von Ananda…

Ananda über die Wichtigkeit als Vorbereitung auf die Meditationen einen festen Entschluss zu fassen meditieren zu wollen und sich nicht ablenken zu lassen:

              Alles, was wir tun müssen, wir müssen es nur tun!”

Bevor ich also den ersten Teil der Meditation, die analytische Meditation starte, scheint mir, so sollte ich mir erst überlegen a) Über welches Objekt möchte ich meditieren und b) Was ist das Ziel – bzw. was soll mir die Auseinandersetzung mit diesem Objekt bringen? Nur wenn ich ein positives Ziel habe, kann ich mich motivieren.

Kleiner Tip von Ananda: Jeder sollte dort anfangen, wo er steht. Dies bezieht sich sowohl auf das Meditationsobjekt (z.B. Ist Mitgefühl als Gefühl leichter zu greifen als Leerheit) als auch auf die Art der Analyse (einfach, ausführlich strukturiert….).

Als zweite Stufe begebe ich mich dann zur verweilenden Meditation. Das ist der Punkt wenn ich die Analyse abschlisse und das Objekt der Meditation halte. Tja und hier kommt für mich auch der schwerste Teil. Meist “rutsche” ich in null-komma-nix wieder weg…werde abgelenkt…tralllala…was wollte ich nochmal einkaufen…und dann muss ich ja noch…ach und die Ulla, die hat ja heute genervt…und schwups merkt man nicht mal mehr, dass man in”Meditation” sitzt und ein Ziel hatte…

Dann kommt die Aufmerksamkeit zum Zuge – eine Art Aufpasser des Geistes – der irgendwann – und hoffentlich recht schnell – die Ablenkung bemerkt und mit erhobenem Zeigefinger ruft “Hey, was wolltest du nochmal!?” Nicht, dass man nun sauer mit sich sein sollte…nein, das ist ganz normal. Wir sind es seit anfangsloser Zeit und eeeewig vielen Leben gewohnt, unseren Geist mit 3 Mio uninteressanten Sorgen und Gedanken vollzustopfen. Da ist es ein totaler Erfolg wenn man am Anfang bereits mehr als 2 Sekunden das Objekt halten kann. Ehrlich…aber das kann sich mit einigem Training in Meditation verlängern…Schritt für Schritt kann man dann 3 Sekunden halten, 4…..

Und warum mache ich das immer wieder und versuche mich zu konzentrieren? Weil ich die Vorteile sehe und das ist pure Motivation. Ich meditiere jetzt seit 3 Jahren – davon gerade 1 Jahr 1x täglich mindestens 30 Minuten. Nicht, dass ich die gesamten 30 Minuten die Konzentration auf dem Objekt halten kann…nein aber kann es annehmen, dass ich immer wieder abgelenkt werde – dann fange ich eben wieder an zu analysieren bis ich das Objekt halten und darauf verweilen kann. Aber es lohnt sich denn ich bin friedvoller, gelassener – die Meditation hat eindeutig positive Auswirkungen auf meinen Alltag, auf meine Beziehungen zu anderen. Zu dem inneren Frieden und einer besonderen Ausgeglichenheit gesellen sich nach und nach immer tieferes Verständnis des Lamrim (Busshas Lehren) und es fällt leichter dies im täglichen Chaos anzuwenden, z.B. Gedudl zu praktizieren auch wenn die Fußgänger mir immer wieder auf den Radweg springen oder die schlechte Laune einer Kollegin unüberhörbar ist….;-)

Wie Ananda sagt:

Wenn wir Lamrim praktizieren sind wir nie arbeitslos. Das ist alles ein großes Abenteuer.

Veröffentlicht unter AP/GP | Hinterlasse einen Kommentar

Ohne Sangha sind wir wie ein Tropfen in der Wüste – wir vertrocknen. (Zitat von Kelsang Denyi beim Zufluchstretreat am 19.02.2011) Weiterlesen

Veröffentlicht am by | Hinterlasse einen Kommentar

Silvester im Schloss – weltliche Genüsse und buddhistische Weisheiten

Kaum zu glauben aber wahr – nach einer Anfrage meinerseits ob die eine andere Freundin Lust habe mit mir Silvester auf eine andere Art zu feiern – nämlich OHNE Alkohol, Geknalle und Party – kam prompt von allen fünf ein “Das klingt interessant, da bin ich dabei”. Und so machten wir uns am 31.12.2010 per Bahn auf den Weg hinaus ins Brandenburger Land nach Sommerswalde.

Die Idylle der Winterlandschaft und eine Stille empfing uns als wir nachmittags in Schwante am Bahnhof ankamen. Noch knapp 2km hatten wir zu Fuß vor uns und genossen den Spaziergang durch die Natur.

Die buddhistischen Nonnen, Mönche und auch sogenannte “Lainen”-Bewohner (Menschen wie du und ich, die nicht ordiniert sind), hatten das Schloß besonders schön geschmückt. Im Speisesaal setzten wir uns gemütlich bei Tee und Keksen zusammen und kamen mit dem ein oder anderen Gast als auch den Bewohnern des Hauses ins Gespräch. Neugierig warteten wir auf das angekündigte 3-Gänge-Dinner, welches unsere fantastische Köchin Annie, zubereiten würde.

Die Atmosphäre war sehr entspannt und irgendwie heilig. Verschiedenste Menschen, Buddhisten und Nicht-Buddhisten aus Nah und Fern hatten sich zu diesem besonderen Abend versammelt. Die Stimmung war sehr angenehm und diejenigen, die sich freiwillig um die Bewirtung der Gäste kümmerten, leisteten einen tollen Job. Es fehlte an nichts.

Die Tochter eines Sanghamitglieds aus München hatte liebevoll Rosen aus Servietten gebastelt und unterstützte nun tatkräftig beim Ausschank der Getränke.

Nach dem mehrstündigen vegetraischen Essen mit so allerhand überraschenden und wohlschmeckenden Zutaten begaben wir uns alle in die Gompa (ein Schreinraum), wo wir andächtig der Stille und der sich im Vordergrund befindenden Buddhastatuen verweilten. Schliesslich kam der Zentrumslehrer Ananda herein und setzte sich vor uns. Er versprühte ein sehr angenehmes Gefühl von Liebe für alle Lebewesen und verwies auf die guten Vorsätze, die man sich jedes Jahr wieder vornimmt. Liebevoll erklärte er wie wichtig gute Absichten sind und dass jeder für sich selbst die Chance habe sich positiv zu verändern. Als Tips für eigene Vorsätze für das kommende Jahr las er einige buddhistische Weisheiten des buddhistischen Meisters Atisha vor. Besonders im Gedächtnis blieb mir die Erkenntnis, dass man selbst immerzu dazu tendiert andere Menschen zu be- und verurteilen. Doch wer sagt, dass meine eigene Meinung und ich selbst die Wahrheit weiss?? Bedächtig lauschte jeder den wohltuenden Worten….

“Vermeidet alle hochmütigen, eingebildeten, stolzen und arroganten Geisteszustände und bleibt friedvoll und fügsam.”

“Da das Glück, das Vergnügen und die Freude, die ihr in diesem Leben gewinnt, nur einen Augenblick lang anhalten, lasst all das hinter euch.”

“Seid nicht neidisch auf die guten Qualitäten anderer, sondern macht sie aus Bewunderung  zu euren eigenen.”

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Quelle aller Zitate: Geshe Kelsang Gyatso (2000):Acht Schritte zum Glück – Der buddhistische Weg der liebenden Güte. Tharpa-Verlag Deutschland: Berlin, Zürich

Veröffentlicht unter Event | Hinterlasse einen Kommentar